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Medikamente und Schwangerschaft

Medikamente und Schwangerschaft

In Zahnarztpraxis gibt es immer wieder Fragen der Schwangeren oder stillenden Mutter nach Behandlungsmöglichkeiten.

„Schwangere uns stillende Patientinnen sind verständlicherweise oft beunruhigt, wenn sie Medikamente nehmen müssen. Und kein Zahnarzt möchte sich nach einer Fehlgeburt einen Behandlungsfehler vorwerfen lassen. Also werden Medikamente bei Schwangeren und Stillenden extrem vorsichtig eingesetzt. Ein Anruf hilft Zahnärzten und Patienten.“

„Embryotox heißt die Kurzform dieser Berliner Beratungsstelle, Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie ist der etwas sperrige vollständige Name. Das öffentlich geförderte, unabhängige Institut beträgt seit über 20 Jahren bundesweit Therapeuten und Patientinnen. Das könnte am zunehmenden Stress in Praxen und Kliniken liegen, aber auch an der zunehmenden Verbreitung des Internets, wo Embryotox (www.embryotox.de) leicht gefunden wird.“

Hier kann jederzeit angerufen werden, um sich vor oder während der Behandlung zu informieren: Tel. 030 / 30308-111 (Beratung)

„Die Beratungsstelle protokolliert jede stattgefundene Beratung: ein Nachweis, dass die resultierende Therapieentscheidung dem aktuellen Wissenstand entsprochen hat.“1

„„Die Angst vor Lokalanasthätika ist unbegründet“, sagt die Stellvertretende Leiter Dr. med. Weber-Schöndorfer, „und auch die Panoramaaufnahme ist – die üblichen Schutzmaßnahmen vorausgesetzt – unschädlich für den Fetus“. Bei bekannter Schwangerschaft empfiehlt die Ärztin allerdings, die Indikation zum Röntgen besonders eng zu stellen.“

„Auch stillende Frauen sind wegen notwendiger Antibiotika nicht gezwungen abzustillen. Genauso wenig müssen sie nach einer Lokalanästhesie die Muttermilch abpumpen und verwerfen, wie besonders vorsichtige Zahnärzte manchmal empfehlen. Selbst einzelne Amalgamfüllungen können bei schwangeren oder stillenden Frauen gefahrlos gesetzt oder entfernt werden, findet Weber-Schöndorfer. Eine komplette Amalgamsanierung würden sie aber auch nicht ausgerechnet in diesem Zeitraum planen.“

Erstellt von Dr. Ulrich Wagner

Berichtsauszüge von Ruth Auschra, „Bitte keine Spritze - Medikamente in Schwangerschaft und Stillzeit, DFZ-Der Freie Zahnarzt, Ausgabe 12/2012, S. 44+45,



Eingestellt am 11.12.2012 von Dr. Wagner
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